FAQ
Need a Problem
Need a Problem ist die Adresse für glückliche Menschen mit einem sorgenfreien Leben. Damit das Leben nicht zu langweilig und monoton wird, liefert needaproblem.com die nötigen Kontraste - sprich richtige Probleme zum Lösen.
Preise
Probleme sind je nach Schwierigkeit für EUR 1.-, 5.-, 50.-, 500.- und 5000.- erhältlich.
Zufriedenheitsgarantie
Alle Probleme sind mit grösster Sorgfalt ausgewählt worden. Deshalb sind wir überzeugt, dass alle unsere Probleme ihren Preis wert sind. Sollten Sie anderer Meinung sein, bitten wir Sie uns dies schriftlich mitzuteilen: Need a Problem, Seidenweg 3, 3012 Bern, Schweiz. Wir senden Ihnen umgehend ein neues Problem zu.
Spende
Einen Prozentsatz unseres Gewinns spenden wir Menschen, welche nicht mit Glück und einem sorgenfreien Leben gesegnet sind. Sobald wir einen namhaften Betrag zusammen gebracht haben, werden wir die wohltätige Institution auf needaproblem vorstellen.
Liefergebiet
Das Gebiet für die Auslieferung unserer Probleme beschränkt sich aktuell auf unseren Planeten, da wir nicht sicher sind, ob auf anderen Planeten gelangweilte Lebewesen existieren.
Lieferzeit
Die Probleme werden innert 48h zugestellt.
Zahlungsweise
Bestellungen können Sie mit einer der weltweit üblichen Kreditkarten bezahlen. Zum Schutz Ihrer Kreditkartendaten findet die übertragung der Daten mit PayPal in verschlüsselter Form statt.
Umtausch
Die Probleme können weder umgetauscht noch rückerstattet werden. Somit gewähren wir Ihnen kostenfrei ein weiteres Problem.
Wie funktioniert das Ganze?
Damit der Überraschungseffekt gross bleibt, möchten wir natürlich nicht allzuviel verraten. Technisch gesehen läuft der Prozess aber wie folgt ab: Wenn Sie ein Problem bestellt haben, erhalten Sie von needaproblem.com eine E-Mail (E-Mail wird an die bei PayPal angegebene E-Mail-Adresse gesendet) mit einem speziell für Sie generierten Link. Wenn Sie diesen anklicken, werden Sie direkt zu Ihrem persönlichen Problem respektive zur Aufgabenstellung geführt. Sobald Sie das Problem gelöst haben, senden Sie uns den Beweis dazu an die dort erwähnte E-Mail-Adresse.
Datenschutz und Datensicherheit
Needaproblem verpflichtet sich, die allgemeinen Bestimmungen des Datenschutzes und der Datensicherheit einzuhalten. Die von Ihnen eingegebenen Daten werden streng vertraulich behandelt und ausserhalb von needaproduction nicht an Dritte weitergegeben.
Gerichtstand
Unsere Geschäftstätigkeit und somit das Verhältnis zwischen Kunde und needaproblem basiert ausschliesslich auf schweizerischem Recht. Gerichtsstand ist Bern. Für Kunden mit ausländischen Wohn- bzw. Geschäftssitz gilt Bern als Betreibungsort sowie als ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Verfahren.
Problem
Ein Problem nennt man eine Aufgabe, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Sie treten in verschiedensten Ausprägungen in allen Lebensbereichen und Wissenschaften auf. Um ein Problem zu lösen, kann es sinnvoll sein, es in einfachere Unteraufgaben zu zerteilen oder auf ein bereits gelöstes Problem zurückzuführen oder die Ausgangssituation auf ungewohnte Art und Weise zu betrachten.
Im täglichen Umgang mit Problemen haben zahlreiche Wissenschaften Merkmale herausgearbeitet, nach denen sich Probleme charakterisieren lassen. Einzelne Probleme lassen sich so zu Problemklassen zusammenfassen. Die gleichartige Ausprägung der Probleme einer Klasse legt nahe, dass sich Lösungsmethoden für diese Probleme gleichermassen gut oder schlecht eignen.
Schwierigkeit
Das vorherrschende Merkmal eines Problems ist seine Schwierigkeit, die von trivial (auf den ersten Blick lösbar), über einfach und schwierig bis hin zu unlösbar variieren kann. Die Schwierigkeit ist jedoch meist das unpräziseste und am wenigsten hilfreiche Merkmal eines Problems, denn die Schwierigkeitswahrnehmung hängt vom jeweiligen Problemlöser und den ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen ab und kann durch Fehlschlüsse die Sicht auf die wahren Hintergründe vernebeln. Die Beurteilung der Schwierigkeit eines Problems ist in der Regel erst dann sinnvoll und akkurat, wenn die im folgenden beschriebenen Merkmale ausführlich betrachtet wurden.
Lösbarkeit
Nicht alle Probleme sind lösbar. Bei vielen Problemen geht die scheinbare Unlösbarkeit auf mangelnde Wohldefiniertheit zurück, das heisst Ausgangssituation, Hindernis und Zielsituation sind nicht ausreichend klar formuliert, um eine Lösung zu ermöglichen. Doch auch für sauber formulierte Probleme in Umfeldern mit klar vorgegebenen Regeln kann unter Umständen gezeigt werden, dass eine Aufgabe unlösbar ist. Arbeitsaufwand in die Lösung erwiesenermassen unlösbarer Probleme zu stecken ist nicht sinnvoll; in diesem Fall kann eine Umgehungslösung (engl. workaround) des Problems helfen, das heisst, das angepeilte Ziel wird so abgeändert, dass sich das Problem nicht mehr stellt. Die Unlösbarkeit eines Problems kann darauf zurückzuführen sein, dass versucht wird, mehrere widersprüchliche Ziele gleichzeitig zu erreichen. In diesem Fall liegt ein Interessenkonflikt vor, der möglicherweise durch einen Kompromiss beglichen werden kann; in technischen Zusammenhängen spricht man hierbei auch von Optimierung. Kompromisse können allerdings wiederum neue Probleme hervorrufen. Ist ein Kompromiss aufgrund des zugrundeliegenden Regelsystems unmöglich, so spricht man von Aporie .
Wohldefiniert
Probleme, die übermässig schwierig erscheinen, sind unter Umständen nur nicht wohldefiniert. Wohldefiniert ist ein Problem dann, wenn die Ausgangssituation ordentlich beschrieben ist und das Erreichen des Ziels messbar nachgewiesen werden kann; gegebenenfalls ist sogar die Lösungsmethode vorgegeben. Je klarer ein Problem beschrieben ist, desto einfacher wird für gewöhnlich seine Lösung, denn es sind alle Informationen gegeben, die zur Lösung des Problems notwendig sind. Die überführung eines Problems in den wohldefinierten Zustand kann allerdings schwierig oder sogar unmöglich sein.
Zerlegbarkeit
Lässt sich ein Problem in mehrere Unterprobleme zerteilen, so nennt man es zerlegbar oder auch hierarchisch. Echte Unterprobleme sind leichter und mit weniger Arbeitsaufwand verbunden und können eine kompaktere und greifbarere Beschreibung der Ausgangssituation bieten, die bereits aus sich heraus einen Lösungsweg nahelegt. Stellt die Zerlegung selbst ein schwieriges Problem dar, lässt sich ein Problem überhaupt nicht unterteilen oder sind die entstehenden Unterprobleme bei jeder möglichen Zerlegung ebenso komplex wie das Ausgangsproblem, so nennt man das Problem nicht zerlegbar oder elementar. Eine spezielle Aussage über die Zerlegbarkeit trifft die Unterscheidung zwischen Einsichtsproblemen und Transformationsproblemen. Einsichtsprobleme sind nicht zerlegbare Probleme, denn sie benötigen nur einen einzigen, untrennbaren Umformungsschritt, der sehr schwer ist, weil er eine völlig neue Sicht der Dinge verlangt. Transformationsprobleme hingegen lassen sich in eine ganze Reihe von Umformungsschritten zerlegen, die richtig aufeinander abgestimmt werden wollen.
Verwandtheit
Manche Probleme sind in ihrer Wesensart so eng verwandt, dass mit einem Problem gleichzeitig ein anderes Problem gelöst wird. In diesem Fall sind Ausgangs- und Zielsituation bei beiden Problemen gleich, wenn auch für gewöhnlich gänzlich anders formuliert. Eines der Probleme lässt sich jedoch in das jeweils andere Problem überführen; speziell die Komplexitätstheorie spricht hierbei davon, ein Problem auf ein anderes zu reduzieren. Auf diese Weise können ganze Problemklassen ausfindig gemacht werden, deren Probleme ungelöst sind, von denen man jedoch weiss, dass die Lösung eines Problems gleichzeitig alle anderen Probleme einer Klasse löst. Kann ein Problem nicht auf andere Probleme zurückgeführt werden, so bildet es eine Problemklasse für sich und erfordert möglicherweise eine gänzlich neue Einsicht.
Aufwändigkeit
Unabhängig von der Schwierigkeit kann man Probleme nach dem Lösungsaufwand beurteilen: Der Lösungsweg eines Problems kann kurz und knapp sein, aber auch so aufwändig, dass das erreichbare Ziel die Mühe nicht lohnt; extrem aufwändige Probleme können sogar unbegrenzt lange Lösungswege erfordern. So kann ein Problem zwar theoretisch lösbar sein, in der Praxis aber weiterhin als „unlösbar“ gelten. Die Aufwändigkeit eines Problems hängt von seiner Komplexität und der Leistungsfähigkeit der Beteiligten ab; unter den Begriff Leistung fallen hier unterschiedliche Faktoren, von der Intelligenz eines Menschen bis zur Rechenleistung eines Computers. Auch unterschiedliche Ausgangssituationen beeinflussen die Aufwändigkeit von Lösungswegen, da die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Werkzeugen oder einfach anderem Wissen, auf dem man aufbauen kann, variiert.
Subjektivität
Besonders Probleme des Alltags unterliegen der Subjektivität der beteiligten Personen. Abweichende Zielvorstellungen bedingen, dass Schwierigkeit und Aufwändigkeit von Problemen unterschiedlich beurteilt werden. Bestimmte Probleme sind für Beteiligte unlösbar, für Aussenstehende jedoch zu bewältigen oder sogar einfach, so etwa das Feststellen des eigenen Todeszeitpunkts. Mitunter erzeugt das Wechseln des eigenen Standpunkts ein besseres Verständnis für das Problem, etwa wenn Emotionen im Spiel sind und das Problem erst durch Einfühlungsvermögen überhaupt erst erfasst werden kann.
Quellen: needaproblem und Wikipedia